März 2018

Rallyefahrer gebrauchen ein „Gebetbuch“ …das heißt aber nicht, dass sie gläubiger sind als andere Motorsportler …denn:

Der Rallyesport ist ein unvergleichbarer Teamsport. Der Fahrer muss sich beispielsweise hundertprozentig auf seinen Beifahrer verlassen können. Wer bei Tempo 130 nicht weiß, ob es in der nächsten Kurve nach rechts oder links geht, kann kaum schnell sein.

Die Streckendetails der jeweiligen Wertungsprüfung werden während einer Besichtigungsrunde, die mit Alltagstempo gefahren wird, in das „Gebetbuch“ des Co-Piloten mittels Zahlen und Zeichen eingetragen. Aus diesem Aufschrieb „betet“ der Beifahrer dem Fahrer jede Kurve (Entfernung, Stärke) und Streckenbesonderheiten (Belag, Verschmutzung, Kuppen) vor. „Die Aufgabe des Beifahrers ist eigentlich genauso wichtig, wie die des Fahrers“, hat auch Daniel Kühn längst erfahren. Unser Rallyepilot ist froh, in Karina Petrusch aus Lutherstadt Wittenberg eine zuverlässige Co-Pilotin gefunden zu haben.

Hier zeigt uns Karina eine Seite aus einem ihrer „Gebetbücher“ …und erklärt uns die Geheimnisse ihrer Kürzel, Zahlen und Symbole!!!